5 Jahre Freilaw.de

Die Online-Zeitschrift von Studierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Freiburg

Welcher Jurist kennt sie nicht – JuS, Jura, JA, DÖV, JZ, DVBl., WM, ZIP, NuR, NStZ und noch viele mehr. Ein Blick in das juristische Seminar reicht aus, um festzustellen, dass Rechtswissenschaftler nicht nur Bücher, sondern vor allem große Zeitschriftenfans sind. Warum dann Freilaw, eine eigene Online-Zeitschrift von Studierenden der juristischen Fakultät? Hierfür gibt es insbe-sondere zwei Gründe.

Sinn und Zweck des Jurastudiums ist nicht nur Konsumieren von Lernstoff. Es sollte in erster Linie darauf ausgerichtet sein, das eigene Produzieren von Texten zu erlernen. Unser Ziel ist es deshalb, Jurastudenten eine Plattform zu bieten, selbst verfasste Artikel zu veröffentlichen. So müssen gelungene Studienarbeiten nicht nur einem kleinen Kreis von Interessierten vorbehalten bleiben. Zum anderen erscheinen wir drei Mal jährlich ausschließlich online und kostenlos unter www.freilaw.de. Im Gegensatz zu herkömmlichen Print-Medien hat die Zeitschrift damit eine große Reichweite, auch über Freiburg hinaus. Dies zeigen regelmäßige Einsendungen, die
Freilaw aus Fakultäten deutschlandweit erreichen – und das nunmehr seit fünf Jahren.

Im Jahr 2006 hatten eine Handvoll Studenten der Freiburger Jura-Fakultät die Idee, anknüpfend an dem aus den USA kommenden Trend ihr eigenes „Law-Journal“ zu gründen. Seitdem sind mit der letzten Ausgabe über „Schwedisches Recht“ 18 Ausgaben erschienen. Insgesamt wurden mehr als 90 Artikel veröffentlicht.

Mit diesem Heft wollen wir die Arbeit der letzten fünf Jahre würdigen. Es enthält eine Auswahl von Artikeln, welche im vergangenen Jahr auf unserer Website erschienen sind. Ein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Eike Michael Frenzel (Freiburg/Karlsruhe), der mit seinem Beitrag „Organe der Verfassungsrechtspflege – Erfüllungsgehilfen des Grundgesetzes“ den Jubiläumsbeitrag ver-fasst hat. Auch möchten wir der Kanzlei „Clifford Chance“ danken, die uns über die Jahre hinweg wohlwollend unterstützt.

Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir viel Freude bei der Lektüre der Jubiläumsausgabe!

Die Redaktion im Dezember 2011

Lesen Sie auch das Grußwort von Frau Professor Dr. Katharina von Koppenfels-Spies