1/2020 – Arbeit & Recht

Liebe Leserinnen und Leser,

das Arbeitsrecht muss stets auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen reagieren.
Neben der stetigen Flexibilisierung der Arbeitswelt und dem demographischen Wandel stellen
auch unvorhergesehen eintretende Wirtschaftskrisen das Recht vor große Herausforderungen.
Die Freilaw Ausgabe 1/2020 widmet sich sowohl Fragen des Individual- als auch des
Kollektivarbeitsrechts.
Viele Arbeitnehmer wünschen sich eine Flexibilisierung oder Reduktion der Arbeitszeit. Mit dem Job-Sharing untersucht Mirjam Marte die arbeitsrechtlichen Grundfragen eines eher weniger diskutierten Arbeitszeitmodells.

Die zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie werden viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. Jana Schäfer beschäftigt sich mit Möglichkeiten in
Wirtschaftskrisen individualvertraglich von Tarifstandards abzuweichen.

Milena Wassermann zeigt auf, wie die die Grundrechtecharta der Europäischen Union Rechte der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberkoalitionen auf Tarifautonomie und Arbeitskampf schützt und welche Relevanz sie für das nationale Arbeitsrecht entfaltet.

Für Studierende, die ihr erstes Staatsexamen gerade hinter sich gebracht haben stellt sich die
Frage: Was nun? Soll ich mir eine Auszeit nehmen, gleich ins Referendariat starten, oder
möglicherweise sogar ein Promotionsvorhaben in Angriff nehmen? Sonja Bühler hat sich für ein
LL.M.-Studium an der University of Edingburgh entschieden und schildert uns ihre Eindrücke.

Abgerundet wird diese Ausgabe von zwei Rezensionen. Lena Schauer wirft erneut einen Blick auf einen Klassiker, der nahezu jedem Jurastudierenden vertraut sein dürfte, „Schuldrecht AT“ von Looschelders. Leo Kohz rezensiert „Das neue Datenschutzrecht“ von Schantz/Wolff, nachdem er während eines Praktikums bei einer auf Datenschutzrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei mit diesem Werk gearbeitet hat.

In eigener Sache möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei den ehemaligen
Chefredakteuren Sarah Baukelmann und Joël Stumpp für ihr langjähriges Engagement bedanken.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der neuen Freilaw-Ausgabe!
Ihre Chefredaktion