Wer sich als Jurastudent in Freiburg entschließt nach dem 4. oder 6. Semester ein ERASMUS-Jahr in Frankreich einzulegen, steht vor der Entscheidung: Paris oder Grenoble?
Im Gespräch mit Freilaw berichten wir, Fabian Schür (ERASMUS in Paris 2008/2009) und Verena Schneider (ERASMUS in Grenoble 2008/2009), aus welchen Gründen wir uns für Paris bzw. Grenoble entschieden haben und welche Erlebnisse und Erfahrungen wir während unseres Auslandsaufenthaltes in Frankreich gemacht haben.
Was hat euch bewegt, dass ihr gerade Frankreich als ERASMUS Ziel ausgesucht habt?
Verena: Ich hatte schon immer einen Frankreichfaible. Außerdem habe ich nur wenige Kilometer neben der französischen Grenze gewohnt und hatte Französisch schon seit der Grundschule. Das war auch der Grund, weshalb ich mir ein Auslandsstudium in dieser Sprache am ehesten zugetraut habe. In Freiburg steht, was Frankreich als Zielland betrifft, nur Paris oder Grenoble zur Auswahl. Ich wollte sofort nach Grenoble; zum einen war die Vorstellung direkt in der Nähe eines großen Skigebiets zu studieren verlockend, zum anderen wollte ich auch in einer typischen französischen Studentenstadt mein Auslandsjahr verbringen und nicht in einer Metropole wie Paris. Zwar mag Paris faszinierend sein, aber ich konnte mir nicht vorstellen dort ein ganzes Jahr zu leben.
Fabian: Das was Verena eher abgeschreckt hat, war für mich umso anziehender. Die vielen kulturellen Angebote, all die Sehenswürdigkeiten, die Weltoffenheit… das alles hat mich an der Metropole Paris fasziniert. Dass die Universität nicht zu den allerbekanntesten Universitäten der Stadt gehört, habe ich dann gerne in Kauf genommen.
Daher kam für mich von Anfang an eigentlich nur Paris in Frage. Daneben war wohl auch die Sprache ausschlaggebend. Während ich in Englisch noch einigermaßen fit war, hatte ich schon längere Zeit vor mein Französisch aufzufrischen.
Wie verlief denn bei euch die Wohnungssuche und wo habt ihr dann am Ende gewohnt?
Fabian: Also bei mir war es ziemlich anstrengend. Paris an sich ist ein unheimlich teures Pflaster und obwohl ich mich bereits gleich nach der Zusage auf Wohnungssuche begeben hatte, dauerte es relativ lange bis ich etwas Passendes fand. Überhaupt muss man sich von seinen Mietvorstellungen verabschieden, wenn man direkt in Paris wohnen will. 450 € für ein 10 qm² Zimmer sind nicht außergewöhnlich. Eine günstigere Alternative ist, sich im Wohnheim der Universität in Créteil einzuschreiben. Man wohnt dann allerdings in einem Pariser Vorort. Der Vorteil ist jedoch, dass man nicht, wie ich, einen täglichen Weg zur Uni von 45 min. zurücklegen muss. Letztendlich habe ich dann aber doch eine nette kleine Dachwohnung gefunden, sogar mit Blick auf den Bois de Boulogne und auf La Défense.
Verena: Ich hatte hingegen wirklich großes Glück bei der Wohnungssuche. Ich wollte von Anfang an in eine WG mit Franzosen, damit ich sofort Anschluss habe und gezwungen werde sehr viel französisch zu sprechen. Problematisch war nur, auf die große Entfernung eine WG zu finden. Ich habe dann drei Monate vor Semesterbeginn die Wohnungsangebote im Internet durchstöbert und die Franzosen direkt per E-mail angeschrieben. Eine Woche später bin ich dann für zwei Tage mit dem Auto nach Grenoble gefahren und habe mir die ausgesuchten WGs angeschaut. Glücklicherweise sind die Franzosen bei der Auswahl ihrer Mitbewohner sehr unkompliziert, sodass ich eigentlich die Zimmer alle an Ort und Stelle und ohne Bedenkzeit zugesagt bekommen habe.
Die Franzosen haben ja in Europa den Ruf sehr auf ihre Kultur zu achten und einen gewissen Nationalstolz zu pflegen. Was waren eure Eindrücke, als ihr mit Franzosen in Berührung kamt?
Fabian: Franzosen sind offene und hilfsbereite Menschen. Allerdings nur wenn man französisch spricht, dabei ist es dann auch egal wie schlecht. Die Geduld scheint endlos. Die Franzosen erkennen wirklich die Bemühung an, ihre Sprache zu lernen und haben auch großen Respekt davor, dass ein Ausländer sich traut in Frankreich zu studieren. Auffällig war wirklich, dass die Franzosen sehr auf ihr Land und ihre Sprache bezogen sind. Deshalb machen Franzosen auch am liebsten Urlaub innerhalb Frankreichs oder zumindest in einem französischsprachigen Land.
Verena: Wie Verena eben gesagt hat sind die Franzosen wirklich hilfsbereit. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich bei meiner ersten Begegnung auch ziemlich verloren gewirkt habe. Als ich mit dem TGV in Paris ankam, war ich zunächst mit dem ganzen Metro Netz überfordert. Man muss mir meine Verlorenheit auch angemerkt haben, da mir sofort eine Französin zu Hilfe kam. Im Übrigen stimmt es, dass die Franzosen sehr auf ihre Kultur und die Pflege ihrer Sprache achten. Auch wenn mittlerweile immer mehr Franzosen Englisch lernen, ist die Bereitschaft sich auf Englisch zu verständigen noch nicht bei vielen Franzosen vorhanden.
Welche Unterschiede sind euch zwischen Franzosen und Deutschen aufgefallen?
Fabian: Eigentlich nicht viele. Franzosen und Deutsche ähneln sich, wie ich finde, viel mehr, als allgemein gedacht wird. Der vielleicht größte Unterschied, an den ich mich bis zuletzt auch nur schwer gewöhnen konnte, war, dass die meisten Franzosen selbst bei Minimalbeträgen entweder mit ihrer Kreditkarte bezahlen oder gar einen Scheck ausstellen.
Verena: Hmm. Also ich muss Fabian Recht geben, wirklich große Unterschiede gibt es nicht. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Franzosen insgesamt gelassener sind als wir Deutschen. Sie sind nicht so im Dauerstress und dadurch einfach entspannter und meistens gut gelaunt. Oder zumindest lassen sie sich den Stress oder ihre Anspannung nicht anmerken.
Böse Zungen behaupten ja, dass sich Frankreich permanent im Streikzustand befindet. Könnt ihr das bestätigen?
Verena: Oja! Grundsätzlich wurde in Grenoble donnerstags demonstriert. Welche Gruppe gerade demonstrierte und warum, dass wusste man zwar oft nicht; aber die Tram war ständig davon beeinträchtigt und es war ratsam die Verzögerung miteinzuplanen.
Auch an der Uni wurde im Sommersemester heftig gestreikt. Das ging vor allem von den Studenten aus, die ihre Wut wegen der Hochschulpolitik zum Ausdruck bringen wollten, sodass Vorlesungssäle für einige Wochen verbarrikadiert oder das Inventar verschwunden war und deshalb viele Vorlesungen zwangsläufig ausfallen mussten. Diese wurden aber nach Streikende nachgeholt.
Fabian: Auch die Pariser Universitäten beteiligten sich an dem landesweiten Hochschulstreik, sodass zeitweise Ausnahmezustand herrschte mit Verbarrikadierungen und allem was dazugehört, wobei auch bei uns die Vorlesungen später nachgeholt wurden.
Daneben fiel auch immer wieder der öffentliche Nahverkehr streikbedingt aus. Allein in dem Jahr wo ich in Paris war, ist das mindestens drei Mal passiert. Deswegen hat es mich auch nicht überrascht, dass es ausgerechnet Franzosen waren die ihre Manager kidnappen um sie zu Zugeständnissen zu bewegen: in Deutschland wohl eher schwer vorstellbar.
Wie waren eure ersten Tage an der Uni?
Fabian: Meine erste Vorlesung war Sachenrecht (droit des biens). Ich muss zugeben, dass ich bis auf ein paar Wörter fast nichts verstanden habe. Das war aber auch nicht weiter schlimm, denn bereits nach ein paar Wochen besserte sich das schnell und man kam je nach Materie relativ gut mit. Auch hat man bei uns schnell gemerkt, dass man auf jeden Fall ein Laptop benötigt, um wie die Franzosen jedes Wort des Professors mitzuschreiben. Skripte wurden nämlich bei uns nicht verteilt! Ansonsten helfen auch gerne die Franzosen mit ihren Mitschrieben aus.
Die Begrüßung und Aufnahme fiel bei uns eher bescheiden aus. Mehr durch Zufall erfuhr ich, an welchem Tag wir Erasmus Studenten uns einschreiben sollten. Nachdem dies erledigt war, wurden wir mehr oder weniger ins kalte Wasser geschmissen und der Unibetrieb ging dann los. Erst eine Woche nach Vorlesungsbeginn gab es eine Begrüßungsveranstaltung für alle ERASMUS Studenten mit einem Rundgang über den Campus, einen Spracheinstufungstest und einem abschließenden Abendessen.
Verena: Anders als bei Fabian begann bei uns das Semester mit einer Einführungswoche für ERASMUS-Studenten, die vergleichbar mit der Ersti-Woche in Freiburg ist. Hinzu kam eine extra Veranstaltung „Méthodologie“, in der uns erklärt wurde, wie das französische Rechtssystem aufgebaut ist, die Prüfungen ablaufen und sich die kommenden Semester gestalten werden. Trotz dieser hilfreichen Veranstaltung, hatte ich in den ersten Wochen dann doch Zweifel, wie man die Vorlesungen verstehen und die Prüfungen bestehen soll. Das große Problem war schlichtweg das Sprechtempo der Franzosen. Im Endeffekt war das Verständnis von den Professoren abhängig, so gab es Vorlesungen, denen man in den ersten Tagen schon folgen konnte, aber auch andere, in denen selbst Franzosen Schwierigkeiten hatten.
Wie sah eure Kurswahl aus und welche Vorlesungen habt ihr letztendlich besucht?
Fabian: Schon in Deutschland musste ich die Kurse in den contrat préalable eintragen. Diesen kann man aber vor Ort problemlos ändern, nachdem man sich einen genauen Überblick verschaffen konnte, wie sich die zu sammelnden crédits (ECTS- Punkte) verteilen und welche Anforderungen in einem Kurs verlangt werden. In Paris habe ich à la carte gewählt, d.h. mir meine Kurse selbst zusammengestellt. Das hat den Vorteil, dass man so wählen kann, wie man es evtl. für die Anrechnung in Deutschland (z.B. für den Großen Öff., den Schwerpunkt oder die Zusatzausbildung) benötigt. Daneben kann man auch mit der Licence (entspricht in etwa dem Bachelor) oder mit dem Master (möglich, wenn man in Deutschland schon zwei große Scheine bestanden hat) abschließen. Die Licence rentiert sich meiner Ansicht nach aber kaum, da man dadurch nur die Berechtigung erhält den Master in Frankreich zu studieren. Schön fand ich auch, dass man neben den juristischen Kursen auch Kurse des Sprachlehrinstituts wählen konnte, wie z.B. eine Vorlesung über Pariser Architektur oder mündliche bzw. schriftliche Ausdrucksweise.
Verena: In Grenoble hatte ich mehrere Möglichkeiten. Man kann à la carte studieren oder eines der beiden angebotenen Diplome machen. Eins davon ist mit französischem Schwerpunkt, das andere mit internationalem, öffentlich-rechtlichem Schwerpunkt. Ich habe das Diplom DAPI (Diplôme de Droit, Administration et Politique Internationale) gemacht und war deshalb ein wenig beschränkt auf politische und öffentlich-rechtliche Kurse. Aber das Kursangebot, das ich zur Auswahl hatte, war dennoch groß. Außerdem bot sich durch das Diplom die Möglichkeit neben juristischen Vorlesungen auch Kurse zu besuchen, die politische Themen und internationale Beziehungen zum Inhalt hatten. Auch die Wahl von Sprachkursen jeglicher Art war möglich.
Ihr meintet vorher beide, dass es euch am Anfang doch schwer fiel, in den Vorlesungen mitzukommen. Wie verliefen denn eure Klausuren und was wurde von euch verlangt?
Verena: Leider hatte ich meine erste Klausur schon nach 2 Monaten. Da war die Nervosität wegen der Sprache noch recht groß. Vor allem war es die einzige schriftliche Klausur im Semester, die die Erasmusstudenten mit den Franzosen zusammenschreiben mussten und die Korrektur erfolgte nach denselben Maßstäben. Es war auch wirklich mit Abstand die schwerste Klausur. Aber mit ein wenig Vorbereitung war sie gut zu bestehen. Ansonsten hatten wir am Ende des Semesters extra mündliche Prüfungen für Erasmusstudenten. Diese waren fair und wenn man gut vorbereitet war, konnte man auch sehr gute Noten erzielen. Insgesamt kann ich nur sagen, dass der Lernaufwand für gute Noten in Grenoble wesentlich geringer ist als in Deutschland.
Fabian: Uns wurde gleich zu Beginn des Semesters angekündigt, dass wir dieselben Klausuren schreiben werden wie die Franzosen. In der Regel waren sie bei mir also schriftlich und dauerten 1 ½ Stunden. Es waren aber, bis auf eine Klausur, in der ich drei Stunden lang ein Urteil kommentiert habe, meist ausschließlich Fragen zu beantworten. Natürlich hatte ich auch ziemlichen Respekt davor auf einmal eine Klausur in Französisch zu schreiben. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Denn die deutschen ERASMUS Studenten kamen in der Regel sehr gut mit den Klausuren zurecht. Im zweiten Semester hatte ich dann überwiegend mündliche Prüfungen.
Wie muss man sich denn den Alltag in Paris bzw. Grenoble vorstellen?
Verena: Im Grunde kehrt nach einigen Wochen auch im Ausland ein gewisser Alltag ein. Er ist aber auf jeden Fall viel entspannter und man hat um einiges mehr Freizeit als in Deutschland. Manche Eigenarten, insbesondere im Essverhalten, waren aber schon eine echte Umstellung. Die Franzosen lieben Pommes frites und die gibt es auch überall. Gewöhnungsbedürftig ist ansonsten, dass in Frankreich fast ausschließlich nur Baguette gegessen wird und das zu fast allen Gerichten (sogar zu Nudeln). Im Allgemein nehmen die Franzosen sich ungemein viel Zeit für das Essen, ob privat zuhause oder im Restaurant. Es ist sozusagen meist der Anfang eines gemütlichen Abends unter Freunden. Typisch für Grenoble ist das Käsefondue, Gratin dauphinois (spezielles Kartoffelgratin) und Tartiflette (Kartoffelgericht mit unterschiedlichen Sorten von Käse). Wer also gerne Gerichte mit geschmolzenem Käse isst, ist in Grenoble genau richtig.
Fabian: Das Essen in Frankreich ist schon eine Besonderheit. Die meisten Franzosen essen abends warm und ausgiebig. Hierbei besteht das Essen meist aus Vor-, Haupt- und Nachspeise. Selbst bei uns in der Mensa gab es immer drei Gänge mit einem obligatorischen Brötchen und einer Karaffe Wasser, die man sich mit seinen Tischnachbarn teilt. Mein absoluter Favorit ist die Pariser Zwiebelsuppe kombiniert mit einem poulet rôti oder die typische crème brulée. Unschlagbar empfand ich auch den fondant au chocolat, einen Schokoladenkuchen, der im Mund zergeht. Schmeckt einfach unbeschreiblich!
Wie hoch waren denn eure Lebenshaltungskosten?
Verena: Klar gab es Dinge, die waren ein wenig teurer als in Deutschland, vor allem die Kosmetikartikel. Es ist daher zu empfehlen sich ausreichend aus Deutschland zu versorgen. Ansonsten waren die Süßigkeiten und der Alkohol (außer Wein) teuer. Andererseits gibt es auch Lebensmittel wie Fisch, Käse und auch Obst und Gemüse, die im Vergleich zu Deutschland günstiger sind. Alles in allem würde ich aber sagen, dass die Lebenshaltungskosten in Grenoble sich mit denen in Deutschland die Waage halten, wenn man bereit ist auf manche Dinge zu verzichten oder sich ein paar Alternativen sucht.
Fabian: In Paris merkt man hingegen schon die ein oder anderen Preisunterschiede. Gerade zu Beginn habe ich für den täglichen Bedarf mehr Geld gebraucht als in Freiburg. Jedoch lernt man mit der Zeit zu haushalten. Ansonsten hängen die Preise in Paris stark davon ab, in welchem Arrondissement man wohnt. Im 16., in dem ich gewohnt habe, war es teurer, sodass ich die meisten Einkäufe in Créteil getätigt habe.
Wenn ihr nicht gerade am lernen ward, wie habt ihr denn eure Freizeit gestaltet?
Fabian: Wie ich schon sagte, bietet Paris eine unglaubliche Vielfalt von kulturellen Möglichkeiten: Angefangen mit den vielen Museen, vor allem natürlich der Louvre, über die Theater bis hin zu den verschiedenen architektonischen Sehenswürdigkeiten. Daneben kann man super abends im Studentenviertel, dem Quatier Latin, Feiern gehen. Dort ist es auch verhältnismäßig günstig. In den Herbstmonaten Oktober, November empfiehlt sich vor allem der Montmartre, wenn es dort so gut wie keine Touristen gibt. Dann wird dieser Stadtteil wieder zu einem eigenen kleinen Dorf.
Außerdem hat man in Paris sehr gute Verkehrsanbindungen nach ganz Europa. Beispielsweise ist man in einer Stunde mit dem Thalys in Brüssel oder in zwei Stunden in London mit dem Eurostar. Zudem gibt es bei der SNCF Ermäßigungen für Studenten.
Verena: Also soviel Sehenswertes wie in Paris gibt es in Grenoble natürlich nicht. Zwar hat Grenoble einige Museen und die Bastille, damit allein lässt sich die Freizeit aber nicht gestalten. Jedoch bieten sich abends ausreichend Ausgehmöglichkeiten: Neben den zahlreichen Bars und Pubs, gibt es einige Diskotheken und für deutsche Verhältnisse sehr günstige Kinos. Außerdem werden von ERASMUS, aber auch von den verschiedensten Universitätsgruppen, immer wieder Feste veranstaltet. Ansonsten habe ich mir viele Städte in der Umgebung angeschaut, denn die Bahnverbindung ist super und auch ein Kurztrip nach Italien, Korsika oder Paris ist spontan möglich. Wer ein Sportliebhaber ist, der hat eh keine Probleme seine Freizeit zu gestalten. Zum einen ist das Wintersportangebot in Grenoble fast grenzenlos, zum anderen wird von der Uni fast jede Sportart angeboten.
Hat sich durch euren Auslandsaufenthalt bei euch etwas geändert bzw. habt ihr etwas aus eurem einjährigen Aufenthalt in Deutschland übernommen?
Fabian: Man wird wohl zwangsläufig zum Weinliebhaber. Ansonsten habe ich einen Teil der Gelassenheit, mit der man im Ausland studieren konnte, mit nach Deutschland genommen.
Verena: Da kann ich Fabian nur Recht geben, der Wein und die obligatorische Käseplatte sind nicht mehr wegzudenken und auch die während des Auslandsjahrs gewonnene Gelassenheit wirkt noch nach. Allerdings ist seit meinem Auslandsaufenthalt das Fernweh stärker denn je und man sehnt sich ab und zu danach zurück.