Einführung

2/2014 – Recht und Gerechtigkeit

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Sonderausgabe zum Essaywettbewerb: Wir freuen uns in dieser Freilaw-Ausgabe 2/2014 die Gewinner und Teilnehmer unseres diesjährigen Essaywettbewerbs präsentieren zu können.

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Freilaw Thema

Recht und Ungerechtigkeit

von stud. iur. Nicolas Kutscher 

Der Beitrag nähert sich den zu thematisierenden Begriffen „Recht und Gerechtigkeit“ in einer mythologisch-modellhaften Betrachtung. Ausgehend von der Entstehung von Ungerechtigkeit, wird die sich wechselseitig beeinflussende Entwicklung von Rechts- und Gerechtigkeitsvorstellungen auch unter dem Aspekt wechselnder Herrschaftsformen beleuchtet. Schließlich wird der Versuch unternommen, allgemein gültiges Gerechtigkeitsempfinden auszumachen.

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Freilaw Thema

Quotenfrauen für den Aufsichtsrat – Wie gerecht ist die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote für Führungspositionen?

von stud. jur. Denise Frintz 

Die große Koalition hat sich in den Koalitionsverhandlungen auf ihre Einführung geeinigt, dennoch bleibt sie ein in Deutschland kontrovers diskutiertes Thema: die Frauenquote in Führungspositionen. Bis 2016 sollen die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen in Deutschland mindestens zu 30 % mit Frauen besetzt sein.

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Freilaw Thema

Recht und Gerechtigkeit im Relativismus

von stud. iur. Max Volmar 

Dieser Essay befasst sich mit Recht und Gerechtigkeit im Moralischen Relativismus. Im ersten Teil wird der Begriff „Gerechtigkeit“ erörtert: Es werden moralischer Relativismus, Objektivismus und Absolutismus diskutiert. Als Ausgangspunkt dieses Essays wird der normative moralische Relativismus befürwortet. Im zweiten Teil wird sodann die Frage gestellt, inwiefern legales Recht mit einem relativistischen Gerechtigkeitsbegriff vereinbar ist. Es werden insbesondere Probleme beleuchtet, die in den Rechtsordnungen moderner Demokratien entstehen. Dies wird zeigen, dass besonders die moderne Gewaltenteilung mit einer relativistischen Gerechtigkeitsauffassung unvereinbar ist.

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Freilaw Thema

Recht und Gerechtigkeit am Beispiel der Theorien des Geistigen Eigentums

von stud. iur. Wilko Harfst 

Juristisch gesehen findet sich die legale Gerechtigkeit in den Prinzipien der Legitimität, Verhältnismäßigkeit und Rechtmäßigkeit wieder. Die legale Gerechtigkeit kann als Ausformulierung ethischer Gerechtigkeit in positivem Recht gesehen werden. Im Folgenden soll am Beispiel vierer grundlegender Theorien des Geistigen Eigentums gezeigt werden, dass die legale Gerechtigkeit, verkörpert in positivem Recht, oft aus der ethischen Gerechtigkeit resultiert, die am einfachsten vom Gesetzgeber umgesetzt werden kann. Inwiefern das positive Recht der ethischen Gerechtigkeit dabei gerecht wird, ist fraglich.

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Freilaw Thema

Recht und Gerechtigkeit

von stud. iur. Hanna Wachter 

Befassen wir uns während des Studiums mit Recht, so stellt sich auch immer wieder die Frage, ob unser Recht gerecht ist oder ob es das überhaupt sein kann. Das folgende Essay ist ein Versuch, hierauf eine Antwort zu finden.

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Freilaw Thema

Kann der Einsatz der Todesstrafe als Indikator für interkulturelle Unterschiede im Gerechtigkeitsempfinden dienen?

von stud. iur. Gunnar Jommersbach 

Als ein Gericht in der indischen Hauptstadt Delhi im vergangenen Jahr sechs Männer zum Tode verurteilte, die eine junge Frau vergewaltigt hatten, welche nach zwei Wochen ihren schweren Verletzungen erlag, entsprach das Gericht mit dieser Strafe den Forderungen von hunderten Demonstranten. Der Richter sagte in der Urteilsverkündung, dass dieser Fall zu denen gehöre, in denen die Todesstrafe verhängt werden müsse.

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Historische Juristen

Johann Wolfgang von Goethe – Hassliebe zur Jurisprudenz

von stud. iur. Friederike Düppers 

Den Dichter Johann Wolfgang von Goethe lernt man bereits früh in der Schule kennen, lernt seinen „Zauberlehrling“ auswendig und beschäftigt sich für das Abitur mit seinem Faust I. Wenig jedoch weiß man über den Juristen Johann Wolfgang von Goethe. Wenn man ihm in Verbindung mit der Jurisprudenz begegnet, so wird dies zumeist im Kontext mit seiner Kritik am Reichskammergericht sein, bei dem er ein Praktikum absolvierte oder man hört von seiner Abneigung zu dieser Wissenschaft. Seine Beziehung zur Rechtswissenschaft war jedoch weitaus komplexer, als die besagte Kritik es erahnen lässt.

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