Einführung

2/2013 – „ The day after… “

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Antworten des Rechts auf Katastrophen – Seit je her sind menschen- wie naturgeschaffene Katastrophen Gegenstand menschlicher Faszination und Fiktion. Die Frage, „was wäre, wenn…“ treibt nicht nur die Filmindustrie in Filmen wie „The day after“ (1983) oder „The day after tomorrow“ (2004) an, sie beschäftigt auch uns in unserer Lebensrealität.

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Freilaw Thema

The exhaustion of a State

von Jan-Gero Alexander Hannemann und Jan Hendrik Lampe

The world is on the point of changing quickly nowadays. Even small impacts can change a whole system. Governments come and go. Who ever thinks that Europe is a justified objection for an area which is sustainable and radical changes are far from reality has just to take a look into the past. The last decades were more than thrilling. East and West Germany are reunited, the European Union grow to 28 members and the Economic and Monetary Union (EMU) which brought the official currency of the Eurozone in 2002, finds itself confronted with a large economic crisis. The two authors want to discuss the possibility of a state cease to exist.

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Freilaw Thema

Essay über die Sicherungsverwahrung aus einer hegelianischen Perspektive

von von stud. jur., stud. phil. Emre Susamci

Mit dem Urteil vom 4. 5. 2011 des Bundesverfassungsgerichts wurde die umstrittenste Sanktionsmöglichkeit des deutschen Strafgesetzbuches, die nachträglich angeordnete Sicherungsverwahrung, für verfassungswidrig erklärt und der Gesetzgeber aufgefordert bis zum 31. 5. 2013 eine Neuregelung zu treffen. Der vorliegende Essay möchte einen Beitrag aus hegelianischer Perspektive zu diesem Themenkomplex leisten.

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Öffentliches Recht

Verbot von Schönheitskonkurrenzen in Baden-Württemberg?!

von cand. iur. Marcus Seyfarth

Über den letzten Monat entbrannte eine bizarre öffentliche Debatte über die Diskriminierung bei Schönheitswettbewerben. So verwegen der Gedanke, an ein Verbot von Schönheitswettbewerben zu denken auch auf den ersten Blick anmutet – schließlich leben wir in einer freiheitlich-toleranten Gesellschaftsordnung – ist er auf dem zweiten Blick doch nicht mehr ganz so abwegig. Juristischer Anknüpfungspunkt für ein solches Verbot könnte die „Öffentliche Ordnung“ der polizeilichen Generalklausel sein. Dieser Beitrag möchte auf die politische Brisanz eingehen, die sich im Kontext der historischen Debatte um die Auslegung jenes Begriffs in dem nunmehrig aktuellen Kontext wieder stellt. Ein Blick wird auch auf vergleichbare Fälle geworfen, die in der Rechtsgeschichte eine prominente Rolle eingenommen haben.

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Zivilrecht

Arbitration under the ICC (International Chamber of Commerce) Rules of Arbitration of 2012

von cand.jur. Gunnar Jommersbach

Arbitration is a flexible, consensual process for resolving business disputes in a binding, enforceable manner. The Parties to arbitration are free to agree on whether to use the Rules of the ICC International Court of Arbitration (the “Rules”) or the rules of another arbitral institution or even no rules at all. Especially for international negotiations and contracts, it is often easier for the Contracting Parties to agree on an arbitration clause as to an ordinary jurisdiction because both parties consent to “neutral” procedural and non-procedural codes. In addition to this, arbitration gives the parties “Party autonomy” which means that the choices are made by the parties themselves about how they want a dispute to be dealt with.

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Studium

Ein Diplom für Juristen

von Ref. jur. Jan Seidel und Ref. jur. Dominik Sibarani

Die Juristischen Fakultäten Freiburg und Heidelberg verleihen an ihre Studenten nach Bestehen der Ersten Juristischen Prüfung keinen akademischen Grad, obwohl dies seit 37 Jahren möglich wäre. Sie stehen damit allein in der deutschen Hochschullandschaft. Die Autoren untersuchen im Folgenden unter Berücksichtigung aktueller Urteile die Rechtslage und plädieren im Anschluss rechtspolitisch für die Einführung des Dipl.-Jur. an den oben genannten Fakultäten.

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Buchbesprechung

Rezension zu “Versicherungsrecht” von Prof. Dr. Manfred Wandt, 2010 (5. Auflage)

von ref. jur. Tobias Mandler

Das Versicherungsrecht wird während der juristischen Ausbildung leider immer wieder ausgeblendet und in seiner Bedeutung heruntergespielt. Dies mag verschiedene Gründe haben, die hier nicht weiter Beachtung finden sollen. Fakt ist aber, dass ein Großteil der in der Ausbildungsliteratur und Praxis anzutreffenden Fälle nur mit einer zumindest groben Vorstellung des Versicherungsrechtes zu lösen und nachzuvollziehen sind.

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Buchbesprechung

Rezension zu „Roxin Strafrecht Allgemeiner Teil Band 1“

von ref. iur. Linn Katharina Döring

Eine Rezension über eins der dicksten Strafrechtslehrbücher Allgemeiner Teil, den grün-eingefärbten Roxin? Das kann doch keine Empfehlung für einen juristischen Anfänger oder juristischen Durchschnittsstudenten sein. Warum soll man sich als Durchschnittsjurist den 1. Band eines 1100 Seiten starken Kolosses finanziell (48 Euro), gewichtstechnisch und inhaltlich antun, wenn doch neben Skripten sehr gute prägnante Kurzlehrbücher (z.B. Rengier, Wessels/Beulke) existieren, die einem das nötige Wissen klausurtauglich aufbereiten?

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Buchbesprechung

Rezension zu „Strafrecht Besonderer Teil I“ (15. Auflage) von Rudolf Rengier

von stud. jur. Daniel Bunsen

Das Lehrbuch „Strafrecht Besonderer Teil I“ von Rudolph Rengier, erstmalig erschienen 1997 im C. H. Beck Verlag, ist inzwischen zum Standardwerk geworden. Oftmals sind die zwei Lehrbücher Rengiers zum Besonderen Teil des Strafrechts die erste Stelle, an der nach der herrschenden Meinung gesehen wird, wenn es gilt, schnell etwas in Erfahrung zu bringen oder einen Einstieg in eine komplizierte Thematik zu finden. Von dieser Reihe ist nun die neueste 15. Auflage des ersten Bandes herausgegeben worden, der die Vermögensdelikte thematisiert.

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