Einführung

Ausgabe 1/2009 – Medizinrecht

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Medizin und Recht. Grundsätzlich zwei völlig getrennte Bereiche. In der heutigen Zeit sind aber Überschneidungen und gegenseitige Beeinflussung nicht mehr zu umgehen und auch notwendig. Was wäre (straf-)rechtliche Beweisführung ohne die Errungenschaften der Medizin und dem Einsetzen neuster Forschungsmethoden? Was wäre im Gegenzug medizinische Forschung ohne das Setzen von rechtlichen…

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Doping und der Traum vom sauberen Sport

von stud. jur. Julian Flohr, Universität Passau

„A world that values and fosters doping-free sport“. Diese Vision der WADA lässt eine Herkules-Aufgabe hinter sich vermuten, namentlich die Befreiung der Sportwelt vom Pharmaka-Missbrauch und Doping. Dieser Herausforderung stehen Anti-Doping-Agenturen, Sportverbände und auch der Staat gegenüber: Der Versuch der Leistungssteigerung durch die Anwendung von Substanzen der verbotenen Wirkstoffgruppen oder durch die Anwendung verbotener Methoden – kurz: Doping – entfachte eine Debatte, die nicht nur die historische Aufarbeitung des systematischen Dopings in der ehemaligen DDR, sondern die Schaffung wirksamer juristischer Instrumentarien für den Doping-Kampf auslotet. Auf dem Spiel stehen die Glaubwürdigkeit des Sports, dessen Integrationskraft, Vorbildfunktion sowie sein gemeinschaftsstiftendes Element.

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Forschungsprojekt „Intramurale Medizin“ Gesundheitsfürsorge zwischen Heilauftrag und Strafvollzug in der Schweiz

von Ass. jur. Julian Mausbach, Universität Zürich

Das Forschungsprojekt „Intramurale Medizin in der Schweiz“1 wird am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medizinrecht, Frau Prof. Dr. Tag, Universität Zürich, bearbeitet und vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert.
Die Idee zur Entwicklung dieses Forschungsschwerpunkt knüpft an ein Symposium zum Thema „Intramurale Medizin“, das 2005 an der Universität Heidelberg von Prof. Dr. Dr. Hillenkamp und von Prof. Tag veranstaltet wurde und thematisch die Rechtslage der intramuralen Medizin in Deutschland fokussierte. In der Folge wurde 2007 an der Universität Zürich ein internationales Symposium zur intramuralen Medizin durchgeführt.

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Tod und tote Körper*

von Prof. Dr. jur. utr. Brigitte Tag, Universität Zürich

Im November 2008 wurde ein interdisziplinärer Projektverbund ins Leben gerufen, der sich mit dem gesellschaftlichen Umgang mit dem Tod und seiner Bedeutung in der modernen Kultur befasst. Kooperationspartner sind Prof. Dr. rer. soc. Hubert Knoblauch, TU Berlin, Institut für Soziologie (Sprecher), Prof. Dr. phil. Andrea Marlen Esser, Universität Marburg, Philosophie, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. phil. mult. Dominik Groß, TU Aachen, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Prof. Dr. iur utr. Brigitte Tag, Rechtswissenschaftliches Institut der Universität Zürich. Der Projektverbund wird für drei Jahre durch die VW-Stiftung im Rahmen der Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften gefördert.

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Patientenverfügung – Strafrechtliche Grenzen der Freiheit zu Sterben

von Wiss. Ass. Dr. Marco Mansdörfer, Universität Freiburg

Als würde es nicht genügen, dass der moderne Staat vom Gebrauch von Getränkedosen bis hin zur Verwendung Strom sparender Glühbirnen tief in unser Alltagsleben hineinregiert, so scheint der Gesetzgeber inzwischen auch das Sterben genau regeln zu wollen . Macht sich der Bürger auf die Suche nach der bestmöglichen rechtlichen Versorgung und googelt er sich dabei durch das Internet, stößt er etwa auf www.patientenverfügung.de. Dort kann er zwischen der „Optimalen Patientenverfügung“ und der „Standard-PV“ auswählen. Wie sonst so häufig im Leben liegt auch hier der Unterschied im Preis: Die „optimale Patientenverfügung“ mit Beratungsangebot kostet zwischen 48 und 96 €, während die „Standard-PV“ im do-it-yourself-Verfahren selbst und kostenlos online erstellt werden kann.

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Doktoratsprogramm Biomedical Ethics and Law (PhD BmEL)

von Prof. Dr. jur. utr. Brigitte Tag und MLaw Noëmi Schöni, Universität Zürich

Die Universität Zürich bietet ab dem Herbstsemester 2009 erstmals das Doktoratsprogramm „Biomedical Ethics and Law (PhD BmEL)“ an. Das PhD BmEL wird von der Rechtswissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät gemeinsam durchgeführt und ist in der Schweiz das erste dieser Art.

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Patente im pharmazeutischen Bereich

Ein Interview mit Dr. Martin Knauer geführt von stud. jur. Tim Hagenbruch, Universität Freiburg.

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Forum

Normlogik und Ratio des Art.79 III GG

von stud. jur. Veris-Pascal Heintz, Universität Saarbrücken

Aus der Vorlesung Staatsrecht I – Staatsorganisationsrecht dürfte bekannt sein, dass die Änderung des Grundgesetzes nur unter bestimmten formellen und materiellen Voraussetzungen möglich ist, die in Art. 79 GG normiert sind1. Diese Revisionsmöglichkeit des Grundgesetzes wurde neben verschärften Abstimmungserfordernissen einer Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat auch einer Schranke unterstellt, die man weithin als „Ewigkeitsgarantie“ bezeichnet (Art. 79 III GG).

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Erfahrungsbericht

Interview über litauische und deutsche Rechtsausbildung und den LL.M. in Freiburg mit Zivile Paskeviciute

von stud. jur. Peter Zoth, Universität Freiburg

Zivilė Paškevičiūtė ist litauische Studentin, die nach ihrem Abschluss an der Vilnius Universität (Litauen) zur Zeit ihren LL.M. an der Universität Freiburg absolviert und mit FreiLaw über ihr heimatliches Rechtssystem, die dortige Juristenausbildung und das Positive am deutschen LL.M. sprach.

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Erfahrungsbericht

Rechtsmedizin für Juristen

von stud. jur. Marie-Sophie Fünfgeld, Universität Freiburg

Das erste Mal – ein unbestimmtes Gefühl, obwohl man bereits aus diversen TV-Serien weiß, was einen erwarten wird. Trotzdem, das hier ist echt. Zum ersten Mal im Leben sieht man eine Leiche, einen toten Menschen. Und nicht nur das, man sieht auch zum ersten Mal einen Menschen von innen – auch echt.

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Studieren in Freiburg

Recht aus einem anderen Blickwinkel Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen „Literatur und Recht“

von ref. jur. Claudia Kornmeier, Universität Freiburg

Wer genug hat von Sachenrecht I, Allgemeinem Verwaltungsrecht oder Besonderem Strafrecht, sich aber nicht zu weit von der Juristerei entfernen möchte, für den lohnt ein Blick in das Vorlesungsverzeichnis. Eine Reihe interdisziplinärer Veranstaltungen warten dort auf ihn.

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