Zusammen mit Deutschland verkörpert Frankreich heute einen der stärksten Motoren der europäischen Integration. Nicht umsonst wird die deutsch-französische Zusammenarbeit als Kernstück der europäischen Einigung gesehen. In fast allen wichtigen Fragen, die im Rat der Europäischen Union diskutiert werden, arbeiten beide Länder eng zusammen und  stimmen sich politisch ab. Das Treffen des deutsch-französischen Ministerrates ist eines der sichtbarsten Signale der „amitié franco-allemande“ - der deutsch-französischen Freundschaft - die sich über Jahrzehnte verfestigte und Frankreich zu Deutschlands engstem und wichtigstem Partner in Europa machte.

Vor diesem Hintergrund erschien es uns überfällig, sich näher mit der Rechtsordnung unseres Nachbarn zu beschäftigen, mit dem Deutschland so intensive Beziehungen wie mit keinem anderen Land pflegt. In einem rechtsvergleichenden Artikel wollen wir beschreiben, wie ähnlich die Lösungen beider Rechtsordnungen für verschiedene juristische Probleme ausfallen und wie unterschiedlich die Wege zu diesen Lösungen sein können. Es freut uns besonders, dass wir auch französische Jurastudenten zur Mitarbeit an dieser Ausgabe gewinnen konnten.

Über die rein juristische Betrachtungsweise hinaus beschreiben zwei deutsche Studenten, wie sie Frankreich in ihrem ERASMUS-Jahr kennen gelernt und wie sie ganz persönlich die „deutsch-französische Freundschaft“ erlebt haben.

Abgerundet wird die Ausgabe durch ein Interview mit Prof. Dr. Bauerreis. Im Gespräch mit Freilaw berichtet er über seine Tätigkeit als deutscher Rechtsanwalt und französischer Avocat und die Unterschiede im deutschen und französischen Gerichtsalltag.

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Lektüre!

 

Euer Freilaw Team

 

 
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Freilaw Thema
Au revoir l’Allemagne, Bienvenue en France

von stud. jur. Verena Schneider, stud. jur. Fabian Schür, Universität Freiburg

 
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Freilaw Thema
L’affaire du foulard islamique à l’école

von Vasiliki Chalkiadaki

 
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Freilaw Thema
Wer hat das letzte Wort in Europa?
Das Urteil 'Arcelor'

von stud. jur. Verena Schneider, stud. jur. Fabian Schür, Universität Freiburg

 
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Freilaw Thema
„Der Markt für gute bi-nationale Juristen bietet nach wie vor großes Potential“
Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Jochen Bauerreis über seine Tätigkeit als deutscher Rechtsanwalt und französischer Avocat  

von Peter Zoth , Universität Freiburg

   

 

 
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Freilaw Thema
Eine Bremse für Europa
Zur verfassungsrechtlichen Notwendigkeit einer verbesserten demokratischen Legitimation des europäischen Einigungsprozesses

von Kai Werner, Universität Freiburg

   

 

 
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Erfahrungsbericht
Auf dem Dach der Welt
Ein Praktikum an der deutschen Botschaft in Kathmandu

von stud. jur. Carmen Appenzeller, Humboldt-Universität zu Berlin & Marlene Speth, Uni Erlangen-Nürnberg (englische Linguistik, Wirtschaft)

   

 

 

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