Der Weltuntergang steht vor der Tür. Häuser stürzen ein, die Erde öffenet sich und Wassermassen brechen über das Land herein. Ganz so, wie es in dem neuen Film 2012 von Roland Emmerich geschildert wird, ist es noch nicht. Aber es könnte dazu kommen, wenn sich das Klima weiter verschlechtert. Vielleicht nicht im Jahre 2012, jedoch nicht erst im nächsten Jahrtausend.
Abhilfe soll durch zahlreiche Projekte der internationalen Gemeinschaft geschaffen werden. Ein Versuch ist der Klimagipfel 2009 in Kopenhagen. Bereits monatelang wurden Vorbereitungen getroffen, Gespräche über Inhalte geführt und Versprechen abgegeben. Jedoch - bisher noch ohne nenneswerten Ergebnisse. Die letzte UN-Vorkonferenz in Barcelona hinterlässt einen Ausblick ohne viel Hoffnung für den Gipfel im Dezember diesen Jahres. Zwar sind sich die Staaten in dem Punkt einig, dass die Temperatur nicht um mehr als 2°C bis 2100 ansteigen soll, doch bis zu konkreten Umsetzungsschritten erscheint es noch ein langer Weg zu sein. Eines der wichtigsten Themen ist zudem die Weiterführung bzw. Erneuerung des Kyoto-Protokolls, das im Jahre 2012 (passend zu dem neuesten Hollywood Film von Roland Emmerich) ausläuft. Die entscheidende Frage ist nun, was passieren wird. Werden sich die Staaten auf ein rechtlich verbindliches System der Reduzierung von Schadstoffausstößen einigen können? Welche Möglichkeiten gibt es? Und wie lange wird es vorhalten?
Damit dieses hochbrisante zukunftsorientierte Thema nicht nur in den Kinos Aufmerksamkeit findet, beschäftigt sich auch die letzte Freilaw-Ausgabe diesen Jahres mit dem Thema Umwelt und den rechtlichen Regularien sowie dem rechtlichen Schutz der Umwelt.
Die Einführung in das Thema Umweltrecht sowie einen Abriss über die neuen Entwicklungen auf diesem Gebiet wird Holger Wöckel in seinem einführenden Artikel geben und zudem die weiteren Artikel unserer Ausgabe zu diesem Thema vorstellen und in den Themenbereich einfügen.
Außerhalb des Themenschwerpunktes "Umweltrecht" beschäftigen sich unsere Artikel mit Einblicken in den diesjährigen Bundeskongress des Deutschen Juristinnenbundes in Karlsruhe sowie dem richtige Einstieg in die Großkanzlei.