3/2015 – Internationale Stimmen zum Recht

(Die gesamte Ausgabe als PDF herunterladen)

#vernetzt #grenzenlos – in Zeiten von Instagram, Facebook und Twitter darf sich auch eine studentische rechtswissenschaftliche Zeitschrift der neuen Dimension des internationalen Miteinanders und seiner Sprachlichkeit nicht verwehren. Dass dies sich auch rechtlich bemerkbar macht und gerade das internationale Privat- und Wirtschaftsrecht, das Europarecht und Völkerrecht an besonderer Relevanz gewinnt, versteht sich von selbst. Vernetzt und grenzenlos sein bekommt dabei eine eigenartig zwiespältige Bedeutung. Sind wir ins Netz gegangen und alle Grenzen los? Oder profitieren vielleicht gerade die jungen Generationen von zunehmender Weltoffenheit, globalem Austausch und Transparenz?
Viele Fragen bleiben offen. Die Advents-Ausgabe von Freilaw möchte einigen internationalen Stimmen zum Recht eine Plattform bieten. Sie darf gerne unter dem #Freilaw im großen WorldWideWeb verbreitet werden…
Der erste Beitrag von Julia Kurth befasst sich mit den rechtlichen Auswirkungen einer Kündigung des ICSID-Übereinkommens. Von Belang ist insbesondere die Diskrepanz zwischen einer Kündigung des Übereinkommens einerseits und einer bestehenden ICSID-Zustimmung in einem Investitionsschutzabkommen andererseits.
Für Internationalität in mehrfacher Hinsicht sorgt der englischsprachige Beitrag von Ifigenia Herrera Temesio, einer Studentin aus Glasgow, über das Verhältnis von TTIP zu den Grundsätzen der Welthandelsorganisation (WTO) und möglicher Verstöße dagegen.
Sonja Bühler berichtet über ihr einjähriges Auslandsstudium an der University of Glasgow und geht dabei auf die Unterschiede im Rechtssystem und die daraus resultierenden Unterschiede im Studium ein.
Für (angehende) Juristen, die den Weg in den Journalismus suchen, schreibt Manuel Leidinger seinem Bericht über das Seminar „Journalismus und Recht“ in Münster.
Ergänzt wird die Ausgabe mit zwei Rezensionen zu Lehrbüchern des Öffentlichen Rechts. Tilman Imm hat die Neuauflage des „Allgemeinen Verwaltungsrechts“ von Prof. Dr. Steffen Detterbeck genauer unter die Lupe genommen. Patrick Otto setzt sich in seinem Beitrag mit dem „Öffentlichen Recht“ von Prof. Dr. Jörg-Dierer Oberrath auseinander.
Historischer Jurist ist in dieser Ausgabe ein Vater unserer Verfassung: Carlo Schmid. Über sein Leben und Wirken erzählt Sarah Baukelmann und rundet diese Ausgabe ab.

Viel Spaß beim Lesen!