1/2019 – EU und Israel

Liebe Leserinnen und Leser,

Recht ist nie stetig, sondern stets im Wandel. Sichtbar wird dies immer wieder dann, wenn Gesetze oder rechtlich bedeutende Handlungen auf gesellschaftliche Kritik stoßen und Kontroversen auslösen. Eine solche Entwicklung ließ und lässt sich in der letzten Zeit etwa in Israel und ganz besonders in der Europäischen Union feststellen.

So möchten wir in dieser Ausgabe den ein oder anderen Aspekt jüngerer Entwicklungen im Recht oder in seiner Anwendung beleuchten. Zunächst können Sie dazu einen Artikel zum „Menschenwürdeverständnis Israels und dessen Entwicklung auf das israelische Recht“ lesen. Sodann wird der politisch brisante Aspekt der „Anerkennung Jerusalems und der Verlegung der US-Botschaft im Rahmen des Völkerrechts“ vorgestellt. Dem schließen sich zu europarechtlichen Fragestellungen ein Artikel zur „Problematik der europäischen Demokratie und der rechtsschöpfenden Tätigkeit des EuGH“ sowie ein Artikel zu „Conditional consent as a valid legal ground for data processing“ innerhalb der DSGVO an.

Ebenfalls an das Europarecht angelehnt erscheint die Fallbesprechung der Causa Magnus Gäfgens, die im Rahmen des Rechtsschutzes und der Verfahrensgarantien der EMRK beleuchtet wird. Zum anderen erhalten Sie durch die Abhandlung zum „Schutz des Kernbereichs der Persönlichkeit im Rahmen strafprozessualer Ermittlungen“ einen Einblick in bedeutende Problemfelder des Strafprozessrechts.

Abgerundet wird auch diese Ausgabe durch zwei Rezensionen, zum einen über das Lehrbuch „Familienrecht“ von Nina Dethloff und zum anderen über die „Einführung in die Logik und ihren Gebrauch“ von Alexander Aichele, Jakob Meier, Joachim Renzikowski und Sebastian Simmert.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Ihre Chefredaktion von Freilaw